Tretrollerman-Michal Homola

Die Leute, die sich mit Tretrollern befassen, haben sich schon ihre Leser gefunden und sie interessieren sich dafür, was im Hintergrund vorkommt und welche Leute diese fabelhaften Maschinen für uns herstellen. Die dritte Geschichte behandelt den Herrn Michal Homola, der seinen Weg prägt. Der Mann, der über die Tretroller seinen eigenen Ansicht hat und originale und rein tschechische Maschinen herstellt.

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  Wie die meisten von uns hat er die Tretroller schon während seiner Kindheit kennengelernt. Sein erster Tretroller mag, wie er selbst erzählt, grün gewesen sein und es handelte sich um einen Import aus der ehemaligen DDR. Und dann, vor ein paar Jahren, nach einer längeren Pause, kam er wieder dazu, dass er einsteigen und ein Bisschen herumfahren konnte. Er fuhr lächelnd und fühlte sich frei, fuhr weiter. Das ergriff ihn völlig.

  Er eröffnete ein Laden mit E-Bikes und kannte einige Tretroller-Hersteller, von welchen er die Produkte im Laden haben wollte. Er selbst wahrnimmt die Tretroller als einen Stadtverkehrsmittel, vielleicht sogar auch einen Vorstadtverkehrsmittel. Nach diesen Voraussetzungen hat er dann seinen Tretroller entworfen. Aber zurück zum Thema: „Ich verkaufte ausschließlich nur die tschechischen Tretroller.“ So hat mir Michal mitgeteilt. Zugleich aber fügt er hinzu: „Ich mag nicht alles, ich will einen solchen Tretroller, der schön ist, stil-geprägt, nicht mit Kompromissen beschränkt, mit einem präzisen Design“. Darum hat er sich darum entschieden, seinen eigenen zu herzustellen. Das Tretrollen amüsiert ihn und er hat danach gestrebt, was seinen Gefühlen entsprechen würde.

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  Wie entdeckte er aber solche ungewöhnliche schlichte Vorder- und Hinterradlagerungsausführung?„Ganz einfach“, antwortet er, „Ich importiere die Räder mit einfacher Radlagerung, und ein solches Produkt schafft zwei aus einem zugleich. Aus jeder Seite sieht er anders aus“. Er wünschte sich in seinem Entwurf, dass der Tretroller eine sog. „Reine Form“(ein durchlaufendes Rohr über ganzen Rahmen) haben sollte. Und diesen hat er auch erschaffen. Das Zeichen Sixteen ist ein Beleg dafür. „Wir schneiden die Streben mit Laser und den ganzen Rahmen schweißen wir mit einer sog. TIG-Methode, daneben hat das Trittbrett ein rundes Rohr in der Kombination mit profilierten Material,“ fügt Michal Homola fasziniert und mit einer Begeisterung in der Stimme hinzu.

  Michal glaubt und wünscht sich, dass die Hand- und Einzelherstellung (obwohl es nicht billig ist und mit Preis den serienmäßigen Modellenherstellung nicht konkurrieren kann) seine Interessenten finden kann. „Alles, was wir haben, unterscheidet sich von dem Rest im Markt, und bemühen sich darum, dass die Handherstellung des Tretrollers markant wird. Wir herstellen den Rahmen nach Maß, auch die Trittbrettshöhe und die Farben“ Alles das nur nach dem Wunsch des Kunden, erklärt Michal.

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  Das Produkt von Michal Homola selbst, auch wenn es kleiner ist, kann auch für Wettbewerbsereignisse benutzt werden. „Es geht um die Füße des Wettkämpfers und die hochwertigen Komponente, die wir jedem Tretroller geben“ sagt er lächelnd. In diesem Jahr, nach der Vereinbarung mit Martin Šnobl, soll der Tretroller Sixteen mit 18“ Rädern und Schwalbe-Kojak Mänteln besorgt werden und an der Rollo-Liga ČR teilnehmen. Übrigens, Martin als Wettläufer, während eines der ersten Matche, erreichte den schönen dritten Platz in Masters-Kategorie. (Redaktionsanm.: Es ist die schwierigste Kategorie). Also es ist auch gut mit kleinem Tretroller möglich.

  Wie Michal selbst behauptet, er hat keine Ambitionen für den Wettkampf, er fährt/rennt nur darum, um seine physische Macht mit seinen Zeitgenossen zu vergleichen. In einem oder in zwei Jahren wollte er aber mit seinem Tretroller einen Weg um Tschechien unternehmen und sein Traum ist auch das, mit Sixteen den Insel Island zu durchfahren. Für diesen Weg herstellt er aber einen speziellen Tretroller. Wir lassen sich überraschen.

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  Michal hat sich seinen Wunsch erfüllt, er herstellt die Ware in Tschechien und es geht gut. Eine möglichst hohe Komponentenmenge kann er sich selbst herstellen. Er plant auch einen Klapptretroller mit seinem eigenen, in Tschechien herstellten System.

 

Wir halten die Daumen und wünschen, dass auch andere solche Menschen bald auftauchen!!! Viel Glück, Michal, los!!!!

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